Warum Zero-Waste?

Warum ist das Thema "Zero-Waste" überhaupt wichtig? Welche Vorteile bringt es für dich?

Plastikmüll hat Auswirkungen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit.
Auf dieser Seite findest du:

Auswirkungen von Plastik auf die Gesundheit:
Kunststoff schadet unserem Körper

Egal ob Jung oder Alt, Mann oder Frau ​– Kunststoff greift die Gesundheit unseres Körpers an, ohne dass wir es merken

Bei der Herstellung von bestimmten Kunststoffen wird die Chemikalie Bisphenol A verwendet und Weichmacher, wie zum Beispiel die Gruppe der Phthalate, welche für den menschlichen Körper schädlich sind. Die gesundheitlichen Folgen, welche durch die Aufnahme dieser Giftstoffe entstehen, sind vielen nicht bekannt. Daher ist es wichtig, auf diese aufmerksam zu machen, damit jedem bewusst wird, wie schädlich Plastik für jeden einzelnen ist.

Wie gelangen diese giftigen Plastik-Stoffe in unseren Körper?

  • ​Nahrungskette: ​Da Kunststoffe sehr lange brauchen, bis sie abgebaut sind (mindestens 500 Jahre), gelangen sie durch die Umwelt auch in die Nahrungskette.
    Da Kunststoffe  sehr lange brauchen bis sie abgebaut sind (mindestens 500 Jahre) gelangen sie durch die Umwelt auch in die Nahrungskette
  • ​Plastikverpackungen: Lebensmittel, welche in Plastik verpackt sind, nehmen die giftigen Substanzen auf und wir essen diese dann (z. B. ​Plastikflaschen).
  • ​Wärme: ​​Bei der Erhitzung der Verpackung oder des Produkts können die Weichmacher und das BPA aus dem Material austreten und gelangen so in die Nahrung.
    Beispiel: Ein Baby lutscht länger an seinem Schnuller. Durch die Körperwärme im Mund des Babys kann sich der giftige Stoff lösen und wird aufgenommen.
    Bei der Erhitzung der Verpackung oder des Produkts können die Weichmacher und das BPA aus den Material austreten und gelangen so in die Nahrung.
    Beispiel: Ein Baby lutscht länger an seinem Schnuller. Durch die Körperwärme im Mund des Babys kann sich der giftige Stoff lösen und wird aufgenommen.

​Gesundheitliche Folgen

Unzählige Studien haben bereits nachgewiesen, dass Plastik,dessen schädliche Substanzen durch unterschiedliche Wege in unseren Kreislauf gelangen können, im Körper zu verschiedenen Problemen führen kann. Der uns bekannte Stoff BPA hat mit seiner hormonähnlichen Wirkung Einfluss auf unser hormonelles Gleichgewicht. Daher kann eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit die Folge sein. Zusätzlich kann dieser hochgiftige Stoff die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leber-, Hoden- und Nierenproblemen ​sowie Diabetes fördern. Sehr gefährlich ist es, wenn Kinder mit diesem Gift in Verbindung kommen, da sie die körperliche Entwicklung hemmen können.

Plastik kommt über viele Wege in unseren Körper und führt nachweislich zu gesundheitlichen Schäden. Heutzutage ist es leider fast unmöglich, Plastik komplett zu vermeiden, doch wenn du es schaffst, Plastik im Zusammenhang mit Lebensmitteln deutlich zu reduzieren, kann deine Gesundheit langfristig davon profitieren. Wie du das m​achst, erfährst du hier.


​Folgen von Plastik ​für die ​Umwelt:
​6 schockierende Fakten, wie Plastikmüll unsere Umwelt ​gefährdet

​In diesem Artikel erfährst du, welche Auswirkungen unser Plastikmüll auf die Natur hat und wieso es so wichtig ist, unseren Plastikmüll zu reduzieren. Denn die Verbrennung von Plastikmüll trägt zum Klimawandel bei und aufgrund der langen Abbauzeit sammelt sich Plastik zu riesigen Mengen in der Natur an.

In diesem Artikel erfährst du, welche Auswirkungen unser Plastikmüll auf die Natur hat und wieso es so wichtig ist, unseren Plastikmüll zu reduzieren. Denn die Verbrennung von Plastikmüll trägt zum Klimawandel bei und aufgrund der langen Abbauzeit sammelt sich Plastik zu riesigen Mengen in der Natur an.
6 schockierende Fakten, wie Plastikmüll langfristig unsere Umwelt schädigt
Unzählige Studien haben bereits nachgewiesen, dass Plastik im Körper, dessen schädliche Substanzen durch unterschiedliche Wege in unseren Kreislauf gelangen, zu verschiedenen Problemen führen kann. Der uns bekannte Stoff BPA mit einer hormonähnlichen Wirkung hat einen Einfluss auf unser  hormonelles Gleichgewicht, daher kann eine Beeinträchtigungen der Fortpflanzungsfähigkeit die Folge sein. Zusätzlich kann dieser hochgiftige Stoff die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leber-, Hoden, und Nierenproblemen und Diabetes fördern. Sehr gefährlich jedoch ist es, wenn Kinder mit diesem Gift in Verbindung kommen, da sie die körperliche Entwicklung hemmen können.

Plastik kommt über viele Wege in unseren Körper und führt nachweislich zu gesundheitlichen Schäden. Heutzutage ist es leider fast unmöglich, Plastik komplett zu vermeiden, doch wenn du es schaffst, Plastik im Zusammenhang mit Lebensmitteln um die Hälfte zu reduzieren, kann deine Gesundheit langfristig davon profitieren.  Wie du das machst erfährst du hier. (Verlinkung zur Seite „Haushaltstipp“)

Kunststoff schadet unseren Körper

​Fakt 1: Die Plastik-Produktion ist ​keinesfalls nachhaltig

​Heutzutage werden Kunststoffe größtenteils synthetisch hergestellt. Die Ausgangsprodukte bestehen aus Erdöl, Kohle und Erdgas.

Täglich werden mehr als 14 Milliarden Liter Erdöl gefördert (Statista). Für die Plastikherstellung werden rund 4 % der weltweiten Erdölproduktion verwendet.

Beispielsweise sind in e​​iner Couch im Durchschnitt 60 Liter Erdöl verarbeitet.

Heutzutage werden Kunststoffe größtenteils synthetisch hergestellt, die Ausgangsprodukte bestehen aus Erdöl, Kohle und Erdgas. Für die Plastikherstellung werden rund 4%  der weltweiten Erdölproduktion verwendet.

​Fakt 2: Die Plastikmüll-Verbrennung trägt zur Klimaerwärmung bei

​Der europaweite Durchschnitt der Recyclingrate liegt bei gerade einmal 35 %.
Was nicht recycelt wird, landet in Müllverbrennungsanlagen.

Bei der Verbrennung werden Schadstoffe freigesetzt, unter anderem das CO2, welches vor der Plastikproduktion in fossilen Energieträgern gespeichert war. Somit trägt auch unser Müll zur Klimaerwärmung bei.


Der europaweite Durchschnitt der Recyclingrate liegt bei gerade einmal 35%.
Was nicht recycelt wird landet in Müllverbrennungsanlagen. Bei der Verbrennung werden Schadstoffe freigesetzt, unter anderem das CO2, welches vor der Plastikproduktion in fossilen Energieträgern gespeichert war. Somit trägt auch unser Müll zur Klimaerwärmung bei.

Fakt 3: Plastik braucht ​ewig, bis es abgebaut wird

Plastik braucht sehr lange, bis es abgebaut ist​:
•    Plastiksackerl: 10 bis 20 Jahre
•    Getränkehalter: 400 Jahre
•    Plastikflasche: 450 Jahre
•    Wegwerfwindel: 450 Jahre
•    Angelschnur: 600 Jahre

​Fakt 4: ​Plastikmüll verschmutzt das Meer​

​In die Weltmeere gelangen jährlich bis zu 12,7 Mio. Tonnen neuer Plastikmüll. Dieser wird von Schiffen ins Meer gekippt oder über Abwasserkanäle und Flüsse hineingespült. Auch durch den Wind gelangt Müll ins Meer​, wie beispielsweise ​ausgehend von Stränden (80% des Mülls im Meer stammen vom Land).

Auch wenn man keinen Müll ins Meer wirft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Teil unseres Abfalles im Meer landet. Das liegt an der langen „Lebensdauer“ von Plastik​ – während der Jahrhunderte die eine Plastikflasche braucht um zu verrotten, gelangt sie leicht irgendwann ins Meer.

Von den insgesamt bis zu 140 Mio. Tonnen Abfall in unseren Weltmeeren macht Plastik ca. 80% aus – Tüten, Kanister und PET Flaschen sind besonders häufig.

Im Wasser wird der Müll von Strömungen im ganzen Meer verteilt und an entlegenste Orte gespült. So kommt es, dass auch an einsamen Stränden oder dem Meeresgrund der Antarktis Plastikteile liegen.

Müllinseln
Strudel im Meer treiben die Abfälle zu sogenannten Müllinseln zusammen. Im pazifischen Ozean befindet sich die wohl ​größte Müllinsel, welche mit 3,4 Millionen Quadratkilometern größer als Indien ist. Die Plastik-Überreste vermengen sich dort, wo zwei Meeresströmungen aufeinandertreffen.​

Im Wasser, wird der Müll von Strömungen im ganzen Meer verteilt und an entlegenste Orte gespült. So kommt es, dass auch an einsamen Stränden oder dem Meeresgrund der Antarktis Plastikteile liegen.

Müllinseln
Strudel im Meer treiben die Abfälle zu sog. Müllinseln zusammen. Im pazifischen Ozean befindet sich die wohl eine Müllinsel, welche mit 3,4 Millionen Quadratkilometer größer als Indien ist. Die Plastik-Überreste vermengen sich dort, wo zwei Meeresströmungen aufeinandertreffen.

Fakt 5: Plastikmüll gefährdet Tiere ​

Tiere verwechseln den Müll häufig mit Futter und verhungern so oft mit einem Magen voller Plastik. Kleinere Tiere verfangen sich z. B. in Dosenhalterungen und werden erdrosselt. Plastik stellt Plastik für über 700 Tierarten eine Bedrohung dar.
Hunderttausende Delfine, Wale, Robben, Schildkröten und sogar Eisbären sterben aufgrund des Plastikmülls​ – die Zahl der verendeten Seevögel geht in die Millionen.

Tiere verwechseln den Müll mit Futter und verhungern so mit einem Magen voller Plastik. Kleinere Tiere verfangen sich z.B. in Dosenhalterungen. und werden erdrosselt. Insgesamt für 700 Tierarten stellte Plastik eine Bedrohung dar.
Hunderttausende Delphine, Wale, Robben, Schildkröten und sogar Eisbären sterben aufgrund des Plastikmülls, die Zahl der verendeten Seevögel geht in die Millionen.

Du sparst Geld, wenn du auf die Verpackung verzichtest, die kostet schließlich auch Geld.
Mit unseren Tipps, wie du Produkte selber herstellen kannst, sparst du umso mehr.
Es ist besser für deine Gesundheit. Viele Stoffe in Plastik, z.B. die Weichmacher sind krebserregend…
Du tust der Natur etwas Gutes. Plastik braucht rund 400 Jahre bis es abgebaut ist, im Meer sammelt sich der Müll zu riesigen Inseln an und viele Tierarten essen den Kunststoff oder verfangen sich darin.
Mehr zu den Auswirkungen von Plastik, und was an Zero Waste so gut ist, findest du unter… (Gründe etc.)

Müll frei leben. Klingt erstmal schwierig, denn scheinbar alles ist in Plastik verpackt ist und viele Gegenstände bestehen komplett aus Plastik.
Man muss aber nicht auf einmal auf allen Müll verzichten, kleine Schritte machen und langsam immer weniger Müll produzieren ist auch gut. Und du wirst sehen, oft ist es ganz einfach und bedarf nur einer kleinen Umstellung und einer Grundausstattung an wiederverwendbaren Produkten. Bestes Beispiel: der Jutebeutel zum Einkaufen statt dem Plastiksackerl zum Einkaufen nehmen. Man muss sich nur einen Beutel zulegen und dann angewöhnen ihn in die Läden mitzunehmen. Klingt gar nicht so schwer oder?
Weitere Tipps findest du unter Guidelines.
Du kannst auch unsere Checkliste herunterladen auf der du abharken kannst, welche Tipps du schon in deinen Alltag integriert hast.

Du sparst Geld, wenn du auf die Verpackung verzichtest, die kostet schließlich auch Geld.
Mit unseren Tipps, wie du Produkte selber herstellen kannst, sparst du umso mehr.
Es ist besser für deine Gesundheit. Viele Stoffe in Plastik, z.B. die Weichmacher sind krebserregend…
Du tust der Natur etwas Gutes. Plastik braucht rund 400 Jahre bis es abgebaut ist, im Meer sammelt sich der Müll zu riesigen Inseln an und viele Tierarten essen den Kunststoff oder verfangen sich darin.
Mehr zu den Auswirkungen von Plastik, und was an Zero Waste so gut ist, findest du unter… (Gründe etc.)

Müll frei leben. Klingt erstmal schwierig, denn scheinbar alles ist in Plastik verpackt ist und viele Gegenstände bestehen komplett aus Plastik.
Man muss aber nicht auf einmal auf allen Müll verzichten, kleine Schritte machen und langsam immer weniger Müll produzieren ist auch gut. Und du wirst sehen, oft ist es ganz einfach und bedarf nur einer kleinen Umstellung und einer Grundausstattung an wiederverwendbaren Produkten. Bestes Beispiel: der Jutebeutel zum Einkaufen statt dem Plastiksackerl zum Einkaufen nehmen. Man muss sich nur einen Beutel zulegen und dann angewöhnen ihn in die Läden mitzunehmen. Klingt gar nicht so schwer oder?
Weitere Tipps findest du unter Guidelines.
Du kannst auch unsere Checkliste herunterladen auf der du abharken kannst, welche Tipps du schon in deinen Alltag integriert hast.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/40120/umfrage/welt-insgesamt---erdoelproduktion-in-tausend-barrel-pro-tag/
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/419/dokumente/wie_lange_braucht_der_muell_um_abgebaut_zu_werden.pdfQuelle 2

https://www.global2000.at/plastikmuell

https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116208107/Unerforschter-Kontinent-aus-Plastikmuell-im-Pazifik.html

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130403_OTS0242/aktuelle-europaeische-studie-oesterreich-fuehrend-beim-recycling-bild

Quellen:
https://www.bmlfuw.gv.at/greentec/abfall-ressourcen/abfalltrennung-entsorgung/Abfallmanagement.html
https://www.gruener-punkt.de/de/kunststoffrecycling-gelber-sack.html
https://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/beratung/muelltrennung/


Die Vorteile von Zero-Waste Plastikvermeidung


  • ​Gesünder leben: ​Viele Stoffe in Plastik​ (z.B. die Weichmacher) sind krebserregend​ und können der Gesundheit schaden. ​Wenn du Plastik reduzierst, ​kann deine Gesundheit langfristig davon profitieren.
    Da Kunststoffe  sehr lange brauchen bis sie abgebaut sind (mindestens 500 Jahre) gelangen sie durch die Umwelt auch in die Nahrungskette
  • ​Der Umwelt was Gutes tun: ​​​​Plastik braucht rund 400 Jahre bis es abgebaut ist. Im Meer sammelt sich der Müll zu riesigen Inseln an und viele Tierarten essen den Kunststoff oder verfangen sich darin.
    Da Kunststoffe  sehr lange brauchen bis sie abgebaut sind (mindestens 500 Jahre) gelangen sie durch die Umwelt auch in die Nahrungskette
  • ​Geld sparen: ​​Du sparst Geld, wenn du auf die Verpackung verzichtest – die kostet schließlich auch Geld.
    Mit unseren Tipps, wie du Produkte selber herstellen kannst, sparst du umso mehr.
    Da Kunststoffe  sehr lange brauchen bis sie abgebaut sind (mindestens 500 Jahre) gelangen sie durch die Umwelt auch in die Nahrungskette

Wie kannst du nun Plastik im Alltag vermeiden?

"Müllfrei leben" ​– klingt erstmal schwierig, denn scheinbar ist alles in Plastik verpackt und viele Gegenstände bestehen komplett aus Plastik.

Doch du musst nicht auf einmal komplett auf Müll verzichten. Es reicht aus, kleine Schritte zu machen und langsam immer weniger Müll zu produzieren. Und du wirst sehen: Oft ist es ganz einfach ​– es bedarf nur einer kleinen Umstellung und einer Grundausstattung an wiederverwendbaren Produkten.

Bestes Beispiel: ​​den Jutebeutel ​statt dem Plastiksackerl zum Einkaufen nehmen. Man muss sich nur einen Beutel zulegen und dann angewöhnen, ihn in die Läden mitzunehmen. Klingt gar nicht so schwer, oder?

Alle Tipps, Guidelines und Checklisten, wie du ganz einfach Plastikmüll vermeiden kannst, findest du hier.

Quellen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bpa-bisphenol-ia.html
https://www.welt.de/gesundheit/article125155672/Die-unsichtbare-Gefahr-aus-dem-Plastikmuell.html

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/40120/umfrage/welt-insgesamt---erdoelproduktion-in-tausend-barrel-pro-tag/
www.pixabay.com

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/419/dokumente/wie_lange_braucht_der_muell_um_abgebaut_zu_werden.pdf​
https://www.global2000.at/plastikmuell
https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article116208107/Unerforschter-Kontinent-aus-Plastikmuell-im-Pazifik.html
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130403_OTS0242/aktuelle-europaeische-studie-oesterreich-fuehrend-beim-recycling-bild




More...